Posts Tagged ‘Swami Vishnu Devananda’

Ananda über seinen Meister Swami Vishnu

Samstag, Dezember 6th, 2008

Ich war sehr aufgeregt, als ich Swami Vishnu zum ersten Mal treffen sollte. Das war in Brur-Hail in Israel, zwei Jahre nach meiner Yogalehrerausbildung. Ich hatte viele Geschichten über Swamiji gehört. Der Raum war vollgepackt mit Yogaschülern und Anhängern, die im Kerzenlicht saßen. Swami Vishnu ging aufs Podium und warf sich mit großer Inbrunst vor das Bild seines Gurus, Swami Sivananda. Im Bruchteil einer Sekunde verstand ich, daß dieser Mann sein Leben seinem Meister und seinen Lehren gewidmet hatte. Ich erfuhr ein tiefes Gefühl der Liebe und Tränen traten in meine Augen.

Aus: “The Yogi” von Golapakrishna

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Dr. Jagadish über Swami Vishnu

Freitag, Dezember 5th, 2008

Ich lebte in Crystal Lake, Illinois, als im März 1966 ein Freund mir erzählte, daß ein indischer Mönch in der Chikagohalle am nächsten Tag eine Yogavorführung geben würde. Aus reiner Neugierde beschlossen meine Frau und ich, dem Mönch zuzuhören und uns die Vorführung anzusehen. Da ich aus Indien stamme, kenne ich einige Aspekte dieser spirituellen Disziplin. Aber ich hatte noch nie eine echte Vorführung der physischen Seite des Yoga gesehen.
An diesem Nachmittag sprach Swami Vishnu-devananda ausführlich von Raja Yoga, wie er von dem indischen Heiligen Patanjali beschrieben wird. Er führte die Zuhörer durch die acht Stufen: yama, niyama, asana, pranayama, pratyahara, dharana, dyana undsamadhi. Er sprach im besonderen von asana und pranayama, die Aspekte von Raja Yoga, welche als Hatha Yoga bekannt wurde. Er bezog sich auf sein Buch Das Große Illustrierte Yoga-Buch und betonte nachdrücklich den Vorzug des Vegetarismus.
Der Swami führte verschiedene Asanas vor, erst den Kopfstand und dann den Schulterstand, den Pflug, Vorwärtsbeugen und die Gleichgewichtübungen wie Krähe und Krieger. Er beendete die vierzigminütige Vorführung mit einigen bandhas (Verschlüssen) und zwei Atemübungen. Das Publikum lauschte hingerissen und es war so still, daß man eine Stecknadel hätte fallen hören können. Der Swami lud zu Kommentaren und Fragen ein und ich erinnere mich an einen schwergewichtigen Mann, der mit einiger Kühnheit in seiner Stimme fragte: „ Woher bekommen Sie die stärkebringenden Proteine, wenn Sie sich nur vegetarisch ernähren?“ Der Swami lud den Fragesteller ein, seine Stärke während der Vorführung der Brücke (eine Rückbeuge mit Schultern und Füße am Boden und den Hüften hoch in der Luft, gestützt von den Armen) auszuprobieren. Er bat den Gentleman, sich auf seinen Bauch zu setzen. Der Mann nahm die Herausforderung nicht an und das Ganze endete in lautem Gelächter.

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Swami Vishnu erzählt, wie er Swami Sivananda traf

Donnerstag, Dezember 4th, 2008

Eines Abends hatte ich einen Wortwechsel mit einem meiner Freunde, einen dummen Wortwechsel, aber er rüttelte meinen ganzen Geist auf: Was ist das Leben? Was ist es? Wir machen immer dieselben Dinge. Wir stehen morgens auf, wir essen, wir waschen uns, wir gehen ins Büro, wir arbeiten, wir geben ein paar Anweisungen, wir nehmen Anweisungen entgegen, wir verdienen etwas Geld, wir gehen schlafen, wir genießen. Gibt es irgendetwas darüber hinaus? Ich beschloß, mich von all diesen Dingen zu entfernen und zog mich zurück, außer von meinen offiziellen Pflichten. Am nächsten Morgen suchte ich in meinem Büro nach einem verlorenen Brief, aber ich konnte ihn nirgends finden. Vielleicht war er im Papierkorb. Ich schaute nach, aber ich fand ihn nicht. Ich fand etwas anderes.
Im Papierkorb lag eine göttliche Nachricht. Es war eine kleine Broschüre, welche die Essenz des Yoga enthielt. Es nannte sich Sadhana Tattwa oder Praxis des Yoga. Es war das erste Mal, daß ich so etwas sah. Der Mann, der diese bereits zerknüllte Broschüre geschrieben hatte, war Sri Swami Sivananda aus Rishikesh im Himalaya. Ich las den klaren, einfachen Inhalt. Es begann mit einigen Überschriften, „Eine Unze Praxis ist besser als Tonnen von Theorie“. Dann beschrieb er einen einfachen Weg, um Frieden zu finden. Er begann mit „Kultur (Pflege?) der Gesundheit“, dann „Kultur der Energie“, Kultur der Ethik“, „Kultur des Willens“, „Kultur des Herzens“, „Kultur der Psyche“, und zum Schluß „ Kultur der Spiritualität“.
Für die Kultur? der Gesundheit forderte er uns auf, asana und pranayama zu praktizieren. Ich wußte überhaupt nichts darüber, aber ich kannte die Bedeutung der Wörter. In Sanskrit bedeutete asana „Körperhaltung“. Ich hatte es tatsächlich schon mal als kleines Kind gesehen. Ein Yogi kam in unsere Schule und führte die Yogahaltungen vor, daher konnte ich mich daran erinnern. Zu dieser Zeit war Yoga nicht besonders gut bekannt, also wollte ich es kennenlernen. Aber ich wollte nicht einfach nur Yoga studieren. Alles, was in diesem Pamphlet geschrieben stand, war das, wonach ich gesucht hatte. Ich spürte, daß ich diesen Mann finden mußte, wo immer er auch war. Seine Schriften hatten einfach meine Herz durchbohrt.
Es war während des Krieges fast unmöglich, Rishikesh im Himalaya zu erreichen, es lag ca. 600-700 Meilen von meinem Armeecamp entfernt lag. Vor allem aber war es einem nicht erlaubt, am Sonntag mehr als zwei Stunden das Camp zu verlassen. Ich wollte zwei oder drei Tage Ausgang haben, was normalerweise nicht erlaubt war. Egal, ich stellte einen Antrag und wartete ab, was passieren würde. Er wurde genehmigt, es war Gottes Wille. Ich fuhr nach Rishikesh und sah Swami Sivananda das erste Mal. Diese Begegnung veränderte mein ganzes Lebenskonzept. Ich hatte erwartet, Swami Sivananda auf einem Tigerfell sitzend zu sehen, mit einem langem Bart, mit Blumen in seiner Hand, um die Schüler zu segnen, halt die Art, wie man die meisten Swamis sieht. Ich glaubte nicht an diese religiösen Scheinheiligen, aber ich hatte immer noch diese Vorstellung in meinem Kopf. Zu meinem Erstaunen hatte Swami Sivananda weder ein Tigerfell noch Blumen oder Schüler, die sich vor ihm verbeugten. Es gab eine Gruppe Pilger und Besucher, die vor ihm standen und saßen und ihm in normaler Art Fragen stellten. Seine Antworten waren so wunderschön, so genau und so einfach. Ich war mitten in der Menge und saß weit entfernt. Ich konnte nur zwei Minuten bleiben, das war alles. Ich mußte den Bus zurück nehmen oder man würde mich vor ein Kriegsgericht stellen. Aber diese zwei Minuten waren für mich der Mühe wert, ihn zu sehen und zu erfahren, welche Persönlichkeit er war. Ich konnte mich ihm nicht nähern, weil ich sehr unbedeutend und unwissend war. Welche Frage konnte ich ihm stellen? Dort waren Hunderte von Menschen, die sehr intelligent, sehr gebildet und spirituell entwickelt waren. Ich war ein unbedeutender Junge von 17 Jahren, welche Frage konnte ich solch einem spirituellen Riesen stellen? Aber das war für mich nicht wichtig, als ich ihn ansah, war ich zufrieden. Zum ersten Mal sah ich einen aufrichtigen Menschen, und was er sagte, war so direkt, und wenn er lächelte, war es, als ob Energie von seinem Gesicht in meins strömte. Es berührte meinen Körper und meinen Geist, mein ganzer Körper war in einer Art Exstase, einfach wenn ich ihn anschaute. Dann verließ ich meinen zukünftigen Meister.

Aus: The Yogi, von Gopalakrishna
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Swami Vishnu erzählt aus seiner Kindheit

Dienstag, Dezember 2nd, 2008

Wenn ich in meiner Kindheit zur Schule ging, mußte ich mehrere Reisfelder überqueren. Es gab unterwegs Wasserschlangen, deren Hauptmahlzeit aus Fröschen von den Reisfeldern bestand. Diese Wasserschlangen waren nicht giftig. Meine Vorstellung von Religion und Gott begann damit, daß ich das Drama zwischen Leben und Tod beobachtete, das sich zwischen Frosch und Wasserschlange abspielte. Fast jeden Tag sah ich, wie eine Wasserschlange einen Frosch fing, meistens den hinteren Teil des Froschkörpers. Weil die Schlange nicht in der Lage ist, den Frosch ganz herunterzuschlucken, schreit der Frosch einige Minuten lang in dem Schlangenmaul. Das Maul der Schlange ist so klein, daß sie nicht den ganzen Frosch auf einmal schlucken kann, und in seinem Todesschmerz kann der Schrei des Frosches noch über Meilen hinweg gehört werden.
Als ich vorbeiging und die Schlange mit dem Frosch im Maul sah, erkannte ich folgendes: „Dieser Frosch ist jetzt im Maul der Schlange und wird bald geschluckt, wahrscheinlich in 10, 20 oder 30 Minuten.“ Dieses Leiden ist unerträglich für den Geist eines Kindes. „Was soll ich machen? Soll ich die Schlange töten und den Frosch aus dem Todesmaul befreien oder soll ich weitergehen und mich um meine Sachen kümmern?“ Mein kindlicher Geist wurde nicht dadurch befriedigt, einfach vom Geschehen wegzulaufen.
Angenommen, ich verweigerte der Schlange ihre Mahlzeit. Das Leben des Frosches zu retten würde der Schlange Schmerz bereiten. Ich wußte nicht, was ich tun sollte und warum es solche Grausamkeit gab. Ich fragte mehrere Personen, auch meine Eltern, aber sie konnten mir keine Antwort geben. Was ist richtig? Die Schlange zu töten und den Frosch zu befreien oder zuzulassen, daß der Frosch von der Schlange gefressen wird? Einige Tage vergingen. Jedesmal, wenn ich einen Frosch in einer Schlange sah, blutete mir das Herz. Endlich beschloß ich, daß ich eine Philosophie der Tat entwickeln mußte. Ich beschloß, die Schlange sanft mit einem kleinen Stock zu schlagen, bis der Frosch aus dem Schlangenmaul entkommen konnte. Die Schlange tat mir auch leid, aber ich würde sie immerhin nicht töten. Statt dessen würde ich ihr sagen: „ Du kannst einen Frosch fangen, wenn ich nicht hier bin.“ Auf diese Weise löste ich mein erstes philosophisches Problem, das Problem von Leben und Tod. Ich weiß nicht, ob die Schlange diese Lösung besonders mochte, aber so hat es geendet.
Von da ab stellte ich mir jede Menge Fragen. Obwohl ich in der Hindureligion geboren war, konnte ich nicht alles akzeptieren, ohne meine eigenen Antworten zu finden. Ich konnte nicht alle Regeln und Vorschriften blind befolgen. Obwohl meine Eltern sehr religiös waren, war mein Verständnis von Religion das aller Teenager. Für viele von uns machte das, was die Eltern uns erzählten, überhaupt keinen Sinn. Während der Highschool hatten wir Probleme mit den „Unberührbaren“(die unterste Kaste im Kastensystem des Hinduismus). Wir durften nicht mit den „unberührbaren“ Kindern spielen, noch nichtmals in ihre Nähe kommen. Wenn das geschah, mußten wir baden, um uns zu reinigen, sonst durften wir das Haus nicht betreten. Seit dem Ereignis mit dem Frosch haben viele Ungerechtigkeiten – Unberührbarkeit, Leiden, Hunger, Tod – Aufruhr in meinem Geist verursacht.

Aus: The Yogi, von Gopalakrishna

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Swami Vishnu-devanandas Kindheit

Montag, Dezember 1st, 2008

Swami Vishnu-devananda wurde am 31. Dez. 1927 in Kannimangalam geboren, einem kleinen Dorf in Kerala, Südindien. Er wurde Swamy Kuttan Nair genannt. Seine Familie besaß Land im Ort und in der Umgebung. Er wuchs heran und lebte das typische einfache Leben im ländlichen Südindien. Noch heute kann man sein Heimatdorf nicht mit einem motorisierten Fahrzeug erreichen. Man muß an der Hauptstraße halten und den Dammweg entlang gehen, der von Reisfeldern, Bananenplantagen und allen Arten von tropischen Gewächsen umgeben ist. Als ich einmal dort war, war das einzige „Fahrzeug“, das ich sah, ein Elefant.
Mit den Schönheiten der Natur aufwachsend, hatte der kleine Junge seine ersten spirituellen Erfahrungen und Konflikte auf seinem Schulweg, wo er vier Meilen hin und zurück gehen mußte.
(aus: Gopalakrishna: The Yogi)

Swami Vishnu-devananda Chronologie, Teil 3

Sonntag, November 30th, 2008

Teil der der wichtigsten Lebensdaten von Swami Vishnu-devananda:

1981
Beginnt SAMA, Sivananda Ashram Mitgliederverband, ein Vereinigung von Schülern, die in ihrem eigenen Haushalt in der Nähe des ashram in Val Morin leben.

September 1983
Fliegt über die Berliner Mauer in seinem ultraleichten Flugzeug. Führt eine Lichterkette direkt an der Mauer an, an der über 60 Schüler teilnehmen.

Januar 1984
Reist mit Studenten zusammen in einem Doppeldeckerbus und einem Landrover durch Indien, um den Geist des Yoga in Indien wiederzuerwecken.

Februar 1984
Versucht zwischen Sikhnationalisten und der indischen Regierung zu vermitteln, indem er Sant Lomgowal und Sant Brindawal im Goldenen Tempel von Amritsar trifft.

November 1986
Bleibt sechs Monate für tiefe Meditation in seiner Höhle in Gangotri, in der Nähe der Gangesquelle, hoch oben im Himalaya. Erleidet ernsthafte Erfrierungen an seinen Zehen. Es wird Diabetis diagnostiziert.

September 1987
Leitet die All India Tour und die Peace Mala als Teil der Jahrhundertfeier für Swami Sivananda. Eröffnet Om Namo Narayanaya „Erhöhung“ auf der Bergspitze gegenüber seiner Höhle in Gangotri, wo Tausende von Seiten von likita japa (Schreiben von Mantras) „lagern“, die von Studenten gesammelt worden sind.

Januar 1991
Hat einen Schlaganfall und ist auf der linken Körperseite gelähmt.

Juni 1991
Die Nieren versagen. Beginnt tägliche Dialysebehandlung.

September 1991
Kehrt nach Indien zurück und bleibt in seiner Höhle in Gangotri, wo er weiterhin Dialysebehandlungen erhält.

Dezember 1991
Kehrt nach Val Morin zurück.

Juli 1992
Wählt einen Platz für einen neuen Tempel auf der Spitze des Hügels mit Aussicht auf den ashram in Val Morin.

September 1992
Kehrt nach Indien zur Ganges Parigrama zurück, eine Pilgerfahrt entlang des Ganges von der Quelle in 4.500m Höhe im Himalaya in Gomukh bis zur Mündung in den Ozean.

Juli 1993
Weiht den neuen Tempel ein, indem er genau auf dem blanken Felsen, wo der Tempel gebaut werden soll, Gottheiten aufstellt.

Oktober 1993
Kehrt zur Devi Tempel Pilgerfahrt nach Indien zurück.

1. November 1993
Zustand verschlechtert sich rapide. Wird ins Krankenhaus nach Manipal, Indien, gebracht.

9. November 1993
Mahasamadhi, endgültige Befreiung vom Körper.

11. November 1993
Jalasamadhi, sein Körper wird dem Ganges übergeben

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Hier infos über:

Yoga Kurs in Berlin
Yoga Kurs in Hamburg
Yoga Kurs in Frankfurt
Yoga Kurs in Köln

Chronologie Leben Swami Vishnu-devananda, Teil 2

Freitag, November 28th, 2008

Dezember 1957
Swami Vishnu-devananda erreicht San Franzisko. Beginnt hier zu unterrichten.

Juli 1958
Verdient Geld als Versuchskaninchen bei UCLA. Geht Richtung Osten nach New York. Unterrichtet in New York, geht schließlich nach Montreal.

1959
Gründet erstes Yogazentrum in Montreal.

1960
Erstes Yogacamp für drei Wochen in einem Sommercottage für Studenten nördlich von Montreal. Veröffentlicht Complete Illustrated Book of Yoga.

1962
Kauft das Grundstück des heutigen Sivananda Yoga Camp in Val Morin mit der Hilfe von Schülern. Gründet seinen ersten Ashram.

14. Juli 1963
Swami Sivananda stirbt.

September 1964
Das jetzige New York Stadtzentrum wird eröffnet.

1967
Gründet Sivananda Ashram Yoga Retreat auf Paradise Island auf den Bahamas.

Winter 1969
Hat die Vision, daß die Welt von Flammen verschlungen wird und die Menschen in alle Richtungen fliehen. Beginnt mit seinen Plänen zur Weltfriedensmission.

August 1969
Hält seine erste Yogalehrerausbildung. Yogazentren eröffnen in Chicago und Ft. Lauderdale, Florida.

1970
Peter Max bemalt das Friedensflugzeug.

16. Juli 1971
Krishna Tempel wird in Val Morin eingeweiht.

29. August 1971
Eröffnet die Yogafarm in Grass Valley, Kalifornien.

September-Oktober 1971
Fliegt auf seine Weltfriedensmission und „bombadiert“ Belfast, den Suezkanal, Jerusalem, Lahore und Bangladesh mit Blumen und Flugblättern.

1972-1976
Eröffnet Zentren in Toronto, Wien, Los Angeles, Neuseeland, München, Genf, Madrid, Montevideo und die Sivananda Yogaranch in Woodbourne, NY.

1977
Organisiert und hält drei verschiedene, aber zusammenhängende Tagungen: „Der Mensch und seine Zukunft“ in Marbella (Spanien), „Yoga und Psychische Entdeckungen“ in Bangalore (Indien) und „Physik und Metaphysik“ in Los Angeles und New York.

1978
Veröffenlicht Meditation und Mantras.
Eröffnet Ashram in Neyyar Dam in der Nähe von Trivandrum, Kerala, Indien.

Juli 1978
Beginnt sein Schweigejahr.

Juli 1979
Beendet sein Schweigen. Feiert das Fest des Inneren Lichts in Val Morin.

Swami Vishnu gründete das Konzept von Yoga Ashram im Westen. Dort gibt es Yoga und Meditation Einführung Seminare, Yoga Asana Intensiv Seminare, Yoga Ausbildung und vieles mehr.
Er begründete die Sivananda Yoga Vedanta Zentren. Auch die Yoga Vidya Zentren beruhen auf seinen Lehren.

Besuch bei Swami Vishnu Devananda

Freitag, November 28th, 2008

Auf die gleiche Art und Weise teilte Swami Vishnu Devanand sein Essen. Du konntest ihn nie besuchen, ohne daß er Dich fütterte. Bevor Du überhaupt eine Chance hattest, irgendetwas zu sagen, hatte er sichergestellt, daß Du zu essen und zu trinken hattest. Sogar wenn Du nur in sein Haus kamst, um den Wasserhahn zu reparieren oder sonst eine Hausarbeit zu erledigen, ohne auch nur daran zu denken, ihn zu sehen, gab es keine Ausflüchte.

Auszug aus dem Buch “Der Yogi”

Über das Teilen - Vishnu Devananda


John Rossner über Swami Vishnu-devananda, Teil 2

Samstag, November 22nd, 2008

Faszierend üer Swami Vishnu-devananda ist unter anderem, daß er während des Krieges im Mittleren Osten 1971 mit seinem kleinen zweimotorigen Flugzeug über die Arabisch-Israelischen Grenzen flog, und jede Seite mit Blumen und Friedensbroschüren „bombadierte“: „Blumen, keine Waffen, um Kriege zu stoppen!“ Er flog mit dem britischen Komiker Peter Sellers nach Nordirland, um sich mit protestantischen und katholischen Führern zu treffen. Ein Hindumönch- mit brauner Haut und in orange Gewänder gekleidet- der den christlichen Führern freundlich die Notwendigkeit der Liebe, des Friedens und der christlichen Taten lehrte! Er flog mit einem ultraleichten Flugzeug über die Berliner Mauer zurück nach Ostdeutschland und überbrachte der ostdeutschen Polizei die Nachricht, daß alle durch die Menschen aufgestellten Barrieren für den Frieden, die die Menschheit teilen- wie die Mauer selbst- durch den göttlichen Geist, der in uns arbeitet, transzendiert werden können. Dann gab er ihnen eine Yogastunde und hielt einen Vortrag über Meditation, dafür gaben sie ihm ein Käsesandwich, weil er Vegetarier war, und eine Karte für die U-Bahn für die Rückreise nach Westberlin!
Was Mahatma Ghandi tat, um die Welt zu inspirieren und ihr Bewußtsein zu verändern, spielte sich fast ausschließlich auf dem indischen Subkontinent ab, mit einer kurzen Zeit in Südafrika. Von diesem Schauplatz aus verbreitete sich die großartige Geschichte von Ahimsa, dem Prinzip der Gewaltlosigkeit, und die Achtung vor den Rechten allen fühlenden Lebens über den ganzen Globus und damit seine innewohnende, sanfte Kraft, rassistische und religiöse Bigotterie endlich zu beenden.
Was Swami Vishnu in seinem Leben für das gleiche noble Ziel getan hat (obwohl viel weniger veröffentlicht), wurde tatsächlich auf einem sehr viel größeren Schauplatz dieser Welt ausgetragen, auf vielen Kontinenten und Ländern und in einer äußerst auffallenden Art und Weise. Er organisierte eine inspirierende Serie von unglaublichen, symbolischen und prophetischen Veranstaltungen, die sich über die letzten vier Jahrzehnte dieses Jahrhunderts erstreckten. Eines Tages – wenn die Menschheit etwas erwachsener ist und ihr Verständnis für das wirklich Wesentliche sich ausgeweitet hat- wird es ohne Zweifel eine Buch- und Filmbiographie über das Leben dieses unbesungenen Helden unseres Zeitalters geben.

Rev. John Rossner, O.Tr.,Ph.D.
Professor der vergleichenden Religion und Kultur
Concordia Universität, Montreal
Präsident des International Institute of Integral Human Sciences

Swami Vishnu-devananda lehrte Yoga in seinen spirituellen, geistigen und körperliche Aspekten. Mit Yoga Therapie zeigte er vielen seiner Schüler, wie sie sich selbst heilen konnten.

Swami Satchidananda über Swami Vishnu-devananda

Dienstag, November 18th, 2008

„Mit großer Liebe und Anerkennung erinnere ich mich an meinen Brudermönch, unseren geliebten Swami Vishnu-devananda. Er ist nicht einfach vergessen! Ein großer und vollendeter Yogi, der als einer der ersten Swamis in den Westen kam und den eifrigen Studenten hier die großen Lehren der Yogawissenschaft vermittelte. In den vielen Lehr- und Zufluchtzentren, die Swamiji überall auf der Welt gegründet hat, wurden ernsthaft Suchende ins Yoga und in die Botschaft von Swami Sivanda Maharaj eingeführt. Swami Vishnu-devananda war nicht nur ein einfacher Sanyasin. Wir alle, die ihn kannten, als er in den Rishikesh Ashram eintrat, wußten, daß er große Dinge erreichen und ein Leitstern göttlichen Lichts sein würde. Er hatte eine große und einzigartige, universelle Vision, die nur begrenzt war duch seine physische Form. Nun hat er diese Bürde abgestreift, um frei und ungehindert seine Dienste fortzuführen. Möge seine erhabene Vision sich ewig fortsetzen und in den Herzen seiner Anhänger blühen.“
Swami Satchidananda, Gründer der Integral Yoga Society

Swami Vishnu gründete viele Yoga Schule n auf der ganzen Welt. Er nannte diese die “Sivananda Yoga Vedanta Centers”

Swami Vishnu Devananda Mahasamadhi vor 15 Jahren

Freitag, November 14th, 2008

Vor 15 Jahren verließ Swami Vishnu-devananda diese Erdebene, mindestens mit seinem physischen Körper. Aus diesem Anlass were ich in diesem Blog Erfahrungsberichte seiner Schüler veröffentlichen.
Heute: Lilias Folan, eine der bekanntesten Yoga-Buch-Autorinnen in Amerika (”Lilias Yoga Complete”).
„Ich betrachte mich als einen sehr glücklichen Menschen, daß ich in der Mitte der 60er Jahre bei Swami Vishnu-devananda Yoga studieren durfte. Man konnte seine einmalige und charismatische Energie spüren, sobald er den Raum betrat. Das Buch hat diese Energie eingefangen. Es wird Dich inspirieren und Dir auf Deinem eigenen spirituellen Weg großen Enthusiasmus bringen.“
Und hier noch ein paar interessante Yoga Seiten:
Yoga Kurs in Hamburg
Yogalehrer Ausbildung