Posts Tagged ‘Meditation’

Meditation - Zitat des Tages

Dienstag, Februar 24th, 2009

Gott zerstreut die Furcht Seiner Verehrer.

- Swami Sivananda -

Meditation auf den Atem mit Mantra

Dienstag, Februar 10th, 2009

Neue Ruhe, innere Stille und Zugang zur Freude: Dies kannst du mit dieser Meditation erfahren. Sukadev Bretz führt dich in einfachen Schritten in die Meditation. Diese Meditation Anleitung ist für Anfänger geeignet, kann aber auch Fortgeschritteneren neue Impulse geben. Mitschnitt aus einem Meditation Workshop im Yoga Vidya Center Köln .

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Pranayama an der Nordsee

Nur noch EINE Geschichte oder Berglöwe statt Schaf

Freitag, Januar 16th, 2009

Swamiji war ein Meister im Geschichtenerzählen mit einem scheinbar endlosen Repertoire. Während des abendlichen Satsangs sprach er oft über komplexe philosophische Ideen. Um sicherzustellen, daß wir auch alles begriffen hatten, würzte er seine Vorträge oft mit Geschichten. Bis dahin hatte er manchmal schon mehr als eine Stunde gesprochen, es wurde spät, alle wurden müde. Er sagte ständig, „Nur noch eine Geschichte…“ Wir lachten jedes Mal, da wir wußten, daß aus der einen Geschichte zwei oder drei werden könnten. Aber das war uns egal. Es war wie in der Kindheit, vor dem Schlafengehen wurden noch Geschichten erzählt. Man mußte noch nicht einmal nach einer zweiten Geschichte fragen, so daß man länger aufbleiben konnte. Swamiji war immer glücklich, wenn er uns diesen Gefallen tun konnte. Hier ist eine seiner Lieblingsgeschichten.

Diese Geschichte erzählt von einem Schafhirten, der mit seinen Schafen in einem Tal lebte. Eines Nachts kam eine trächtige Berglöwin, um unter den Schafen zu jagen. Als der Schafhirt die Berglöwin sah, begann er auf sie zu schießen. Die Schießerei jagte ihr Angst ein. Plötzlich gebar sie ihr Löwenbaby, rannte zurück in den Wald und ließ ihr Junges bei den Schafen zurück. Glücklicherweise gab es eine Schafsmutter, die das junge Löwenbaby aufnahm und es nährte. Das Löwenjunge dachte, daß das Schaf seine Mutter sei und begann wie ein Schaf blöken – Baa Baa Baa Baa. Es trank Milch und fraß Gras, wurde ein Vegetarier. So wuchs das Löwenjunge unter Schafen auf und dachte, es sei genau wie die anderen Schafe.
Nach einigen Jahren kam ein großer Berglöwe, der König des Waldes, zum Tal der Schafe, um zu jagen. Da sah er unter den Schafen ein Mitglied seiner eigenen königlichen Familie, der wie ein Schaf blökte und Gras fraß. Was für eine Schande! Es war, als ob Prinz Charles unter Hippies lebte. Was würde Königin Elizabeth denken! Das war, was der Löwenkönig dachte. “Was für eine Schande für unserer königliche Familie!“
Also rannte er zum Schafslöwen und schrie, „Was machst Du unter den Schafen? Warum blökst Du wie ein Schaf?“
Und der Schafslöwe war furchtbar erschrocken. Als er sah, wie der Berglöwe auf ihn zulief, schrie er laut, „Mami! Mami, hilf mir! Dieser Kerl will mich töten!“
Aber die Schafsmutter rannte davon und der Berglöwe holte den Schafslöwen ein. „Hab keine Angst vor mir. Du bist ein Löwe, genau wie ich.“
„Oh nein, nein! Ich bin kein Löwe. Ich bin ein Schaf. Ich hab meine Mama hier, meine wundervolle Mami. Laß mich zu meiner Mama!“
„Oh nein! Du bist kein Schaf. Du bist ein Löwe wie ich.“
„Laß mich bitte in Ruhe. Ich bitte Dich, Löwe, laß mich gehen.“
„Nein. Nein. Nein. Ich werde Dir zeigen, wer Du bist.“ So schleifte er ihn gegen seinen Willen in die Berge und brachte ihn an einen großen See. „Schau in diesen See. Was siehst Du?“
Seine Augen waren fest geschlossen. „Nein, nein, ich will meine Augen nicht aufmachen. Ich habe Angst.“
„Hab keine Angst. Schau einfach hin. Erkenne, wer Du bist.“
„Ich weiß, wer ich bin. Ich bin ein Schaf. Ich habe eine Mama, drei Brüder und zwei Schwestern, ich lebe im Tal.“
„Nein, das stimmt alles nicht. Schau hin! Du hast vergessen, wer Du bist.“ Nach einiger Zeit öffnete der Schafslöwe seine Augen. „Was siehst Du?“
„Ich sehe Wellen.“
„Warte, bis die Wellen sich beruhigt haben.“ Bald gab es keine Wellen mehr, der See war glatt wie Glas. Plötzlich sah er sein Gesicht. Er sah nicht aus wie ein Schaf. Er sah das Gesicht des anderen Löwen neben sich. „Hey, ich bin ja wie Du. Du bist wie ich. Ich bin Du. Du bist ich. Wir sind beide Könige!“
Und der Berglöwe erwiderte, „Blöke nicht wie ein Schaf! Brülle wie ein Löwe! Geh zu Deinem Königreich in den Wald und genieße Dein Leben.“
Und zum ersten Mal in seinem Leben brüllte er. Kein Blöken mehr wie ein Schaf! Er erkannte, wer er war und lebte seitdem glücklich im Wald, in seinem Königreich.

Wer sind die Schafslöwen in dieser Geschichte? Wir alle. Wir blöken von morgens bis abends: Baa Baa Baa Ich bin ein Deutscher, Baa Baa Baa Ostdeutscher, Baa Baa Baa Westdeutscher, Baa Baa Baa Ich bin ein Russe Baa Baa Baa Amerikaner, Baa Baa Baa Protestant, Baa Baa Baa Katholik, Baa Baa Baa Ich bin Jude, Baa Baa Baa Ich bin Araber, Baa Baa Baa Ich bin einer der PLO, Baa Baa Baa Ich bin ein Kanzler, Baa Baa Baa Premierminister, Baa Baa Baa Ich bin männlich, Baa Baa Baa Ich bin weiblich, Baa Baa Baa Ich bin ein Swami, Baa Baa Baa. Das ist alles, was wir den ganzen Tag machen.

Die Berglöwen, die großen Meister wie Jesus und Sivananda, kommen zu uns und sagen, „Oh, Du blökst wie ein Schaf. Du bist kein Deutscher, Österreicher, Russe oder Amerikaner. Du bist das unsterbliche Selbst. Ich bin in Dir. Du bist in mir. Ich bin Er. Ich bin Brahman. Auch Du bist Brahman. Auch Du bist Gott. Aber dieser Körper ist nicht Gott. Sieh in Dich hinein. Du wirst herausfinden, wer Du bist.“
„Oh nein, nein! Ich will nicht herausfinden, wer ich bin! Ich weiß, wer ich bin. Ich bin ein Swami. Ich habe drei Ashrams, ich habe zehn Schüler. Ich habe 220 Zimmer und 30 Badezimmer. Ich habe Geld, zwei Millionen Dollar auf der Bank. Der Meister sagt, „Hey, das bist Du nicht. Diese Dinge gehören Dir nur.“ „Oh nein, nein! Ich habe meine Frau und meine Kinder.“ „Sie werden nicht mit Dir gehen. Sie sind alle Objekte.“ Oh nein, nein, nein! Ich liebe meine Frau und meine Kinder sehr, ich habe ein wunderschönes Zuhause, eine liebenswerte Familie und Kinder.“ Und der Lehrer sagt, „Blöke nicht wie ein Schaf. Wenn Du stirbst, wird Deine Frau dann mit Dir gehen? Werden Deine Kinder mit Dir gehen? Kannst Du Dein ganzes Geld mitnehmen?“ Er beginnt zu überlegen, „Hey, irgend etwas stimmt hier nicht.“
Du wirst ebenfalls sterben. Du kannst Deine Kreditkarte nicht mitnehmen. Du kannst noch nicht einmal Deinen Körper mitnehmen. Die Bazillen warten auf ihn. Der Tod wartet auf Dich, weil Du Dich mit dem Körper identifizierst. Du bist unsterblich.“
„Oh, mein Lehrer, sage mir, wie ich es finden kann, wie ich dem Tod entrinnen kann.“
„Ich werde es Dir zeigen, komme mit mir.“
Schließe Deine Augen. Schaue in Dich hinein, in diesen Geist-See. Was siehst Du? Pizza, Eiskrem, Bananen, Herzschlag, Atmung. Das sind alles Objekte. Das bist nicht Du. Du bist nicht das Herz, die Lunge usw. Schließe einfach Deine Augen und atme sehr sanft. Praktiziere. Mach weiter, praktiziere. Du mußt jeden Tag üben, sanft zu atmen. Wenn es keine Gedankenwellen mehr gibt, was siehst Du dann? Ich bin Du, Du bist ich. Es gibt weder Schüler noch Lehrer, weder ein Ich noch Gott, wir sind eins. Ich bin in allem, alles ist in mir. Ich bin, der ich bin. Aham Brahma Asmi. Sohum. Ich bin Er. Ich bin Er. Sohum.

Aus: “The Yogi”, Biography of Swami Vishnu Devananda von Gopala Krishna

Informationen über die Ausbildung zum Yoga-Lehrer gibt es hier.

Newsletter Yoga Vidya Center Köln

Mittwoch, Januar 7th, 2009

Liebe Kölner Yoginis und Yogis und Interessierte,
der Januar steht für Neuanfang und Ganesha winkt mit viel neuer starker Energie und Freude. Wir vom Team Yoga Vidya Köln wünschen Euch ein gesundes, frohes, erfolgreiches und glückliches Neues Jahr. Wir möchten Euch mit diesem Newsletter auf viele interessante Veranstaltungen im Januar und Februar aufmerksam machen. Wir freuen uns, Euch mit neuer Energie im Neuen Jahr in unserem Center begrüßen zu dürfen.

Das Jahr startet mit einem Highlight: Jubiläumsfeier am 11. Januar 2009, anläßlich des 9-jährigen Bestehens von Yoga Vidya in Köln.
Wir feiern mit einem Tag der offenen Tür ab 14 Uhr. Eine gute Gelegenheit, sich über die im Januar beginnenden Kurse, die am 19. Januar 2009 beginnende Yogalehrerausbildung und über Yoga allgemein zu informieren. Info-Vorträge, Yogastunden, Vollwertbuffet und Konzert mit Sundaram. Alles Kostenlos! Außerdem wird Bhajan Noam, der Ausbildungsleiter der kommenden Fußreflexzonenmassage-Ausbildung für Fragen zur Verfügung stehen.

hier geht’s zum vollständigen Newsletter Yoga Vidya Köln Januar 2009…

Pranayama, Yoga und Meditation an der Nordsee

Samstag, Januar 3rd, 2009

Das Seminar “Pranayama, Yoga und Meditation an der Nordsee” wird mindestens 1x im Monat angeboten. Du kannst eine wunderbar belebende Erfahrung machen: harmonisierende, wärmende und kühlende Atemtechniken werden unterrichtet. Die Steifebrise und das Reizklima der Nordsee führen zur Verbesserung der Widerstandskraft und beugen Erkältungskrankheiten vor. Atme gesunde Nordseeluft. Tipps fürs Üben Zuhause, Beratung für die Übungspraxis von Yoga und Meditation. Grundkenntnisse in Yoga und Meditation erforderlich.
Termine und Links für die Anmeldung:

Pranayama an der NordseePranayama an der Nordsee

Weihnachts-Newsletter von Yoga Vidya

Donnerstag, Dezember 25th, 2008

Liebe Yoga Freundin, lieber Yoga Freund

wir, das ganze Yoga Vidya Team
wünschen dir und deiner ganzen Familie


Frohe und gesegnete Weihnachten

Nr. 148 24.12.2008

Wir wünschen dir, dass du an diesem Weihnachtsfest ganz besonders in deinem Herzen berührt werden mögest. Möge das göttliche Kind in dir immer wieder neu geboren und spürbar werden. Möge so der Geist der Liebe immer stärker durch dich wirken.

ÜBERSICHT:

01: Weihnachten
02: Übung des Monats: Introspektion und gute Vorsätze
03: Neujahrsfeiern in den Yoga Vidya Seminarhäusern
04: Jesus
05: Rezept des Monats: Kartoffelkrapfen
06: Fastenseminare bei Yoga Vidya
07: Tag der Offenen Tür im Haus Yoga Vidya Bad Meinberg 11.1.2009
08: Mache deine Internetseiten bekannter - Linktausch mit Yoga Vidya

09: Neuigkeiten aus den Yoga Vidya Zentren
10: Winter Spezial: Yoga Ferienwoche 7 Tage zum Preis von 5 Tagen
11: Neue Videos bei Yoga Vidya
12: Yoga-Seminare im Haus Yoga Vidya Westerwald
13: Neue Hörsendungen bei Yoga Vidya - kostenlos
14: Yoga-Seminare im Haus Yoga Vidya Nordsee
15: Neues bei Yoga Vidya
16:  Impressum 

Hier geht’s zum vollen Yoga Vidya Weihnachts-Newsletter

Yoga und Meditation Einführungsseminare im Haus Yoga Vidya Nordsee

Dienstag, Dezember 23rd, 2008

Yoga Nordsee Asana

Nordsee Strand Asana

Jeden Freitag fängt im Haus Yoga Vidya Nordsee ein neues Seminar “Yoga und Meditation Einführung“. Es ist ideal zum Entspannen und Aufladen mit neuer Kraft und Positivität. Du kannst Yoga und Meditation in all ihren Aspekten kennenlernen: Körper- und Atemübungen, Meditation, Mantrasingen und vieles mehr. Mehr Infos erhältst du unter Tel. 04426-904160, auf den Internetseiten vom Haus Yoga Vidya Nordsee, oder hier klicken für alle Infos zu den Seminaren “Yoga Meditation Einführung an der Nordsee

Yoga Workshop mit Sukadev in Köln So. 7.12. 17.45h

Freitag, Dezember 5th, 2008

Sukadev Bretz

Am kommenden Sonntag 7.12. gibt Sukadev Bretz, der Gründer und Leiter von Yoga Vidya, eine Yogastunde, einen Meditation, Vortrag und Workshop im Yoga Vidya Center Köln. Infos: Sukadevs Yoga Workshop in Köln

Nirvanashtakam Strophe 5 - Wer bin ich?

Donnerstag, Dezember 4th, 2008

Lesung von Sukadev als Inspiration des Tages. Gelesen im Anschluss nach einer Meditation im Haus Yoga Vidya Bad Meinberg.

Hier klicken für weitere Infos zu: Seminare bei Yoga Vidya, Ayurveda, Yogalehrer Ausbildung.

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Mehr mp3 Dateien als tägliche Meditation und Inspiration

Spezielle Ausbildungen - Termine 2009

Mittwoch, Dezember 3rd, 2008

Ausbildung

Die neuen Termine 2009 folgender Ausbildungen mit genauer Beschreibung

Gefangen im geistigen Zustand

Montag, Dezember 1st, 2008

Eines Tages kam eine Frau im mittleren Alter zu mir und bat mich um Hilfe. Ich fragte, was ich für sie tun könnte.
Sie sagte, „Nur Sie können mir helfen, Swamiji.“
„Was ist das Problem?“
„Erstens kann ich nicht schlafen. Zweitens werde ich von einem Priester kontrolliert.“
„Warum können Sie nicht schlafen?“
„Die Klimaanlage in meinem Zimmer ist so laut, daß ich nicht schlafen kann.“
„Dann drehen Sie sie herunter. Sie brauchen meine Hilfe nicht,“ erklärte ich ihr.
„Warum benutzen Sie eine Klimaanlage? Sie leben in den Bergen.“
„Manche behaupten, es sei gut für meine Arthritis, also habe ich eine Klimanlage.“
Ich erklärte ihr, daß die kühle Luft ihre Schmerzen eher verstärken würden. Sie brauchte mehr Wärme, „Stellen Sie sie aus, dann werden Sie schlafen können.“
Aber sie sagte, „Nein, ich habe 1000$ für sie bezahlt und der Verkäufer sagte mir, es würde mir helfen.“
Sie fuhr fort mit ihren eigenen Argumenten und ich wußte, daß es keine Möglichkeit gab, sie auf intellektuellem Wege zu erreichen. Ich hatte ihr bereits alles vernünftig erklärt: 1) daß die Klimaanlage schlecht für ihre Arthritis sei und 2)daß sie hier in den Bergen keine benötigte. Aber sie wußte, daß sie 1000 $ für ihre Klimaanlage bezahlt hatte und der Verkäufer ihr zugesichert hätte, daß sie ihr helfen würde. Sie konnte sich von dieser Beeinflussung nicht befreien.
Da ich wußte, daß ich sie auf intellektuellem Wege nicht erreichen konnte, so wie ich es versucht hatte, sagte ich ihr einfach, daß ich ihr helfen würde. Ich sagte ihr, daß sie noch einmal kommen sollte, um dann besondere Atemtechniken, Mantras, Meditation und Entspannungstechniken von mir zu lernen, so daß sie schlafen könnte. Sie dachte, ich würde eine Art Zauberei mit ihr veranstalten, weil ich aus Indien kam, aus dem Himalaya. Sie dachte, ich hätte eine Art besondere Kraft, mehr als der Verkäufer. Ihr zweites Problem war der Priester. Sie erzählte, sie sei zu ihm gegangen und hätte mit ihm gesprochen und jetzt würde er sie die ganze Zeit kontrollieren. Sie wollte sich dieser Kontrolle entziehen. Ich sagte ihr, daß ich ihr mit diesem Problem ebenfalls helfen würde. Damit war die Unterhaltung beendet und das Treffen vorbei.
Zehn Tage später gab ich gerade eine Privatstunde, als mich meine Assistentin aus dem Zentrum anrief. Sie sagte, daß bei ihr eine sehr aufgeregte Dame sei, die mich sprechen wollte. Die Dame sagte, daß ich sie behandelt hätte und sie mit mir darüber sprechen wollte. Ich nahm den Anruf an.
Das erste, was sie sagte, war, „Swamiji, ich will Ihre Behandlung nicht mehr.“
Ich war schockiert. Ich wußte nicht, um wen es sich handelte, sie hatte sich nicht vorgestellt. Ich fragte, „Wer sind Sie? Wie ist Ihr Name?“
Sie sagte, sie sei die Person, die mich im Camp aufgesucht und mich wegen der Schlaflosigkeit und dem Priester um Hilfe gebeten hatte. Jetzt wollte sie meine Behandlung nicht mehr. Ich wußte sofort, daß es keinen Sinn hatte, ihr vernünftig irgend etwas zu erklären. Ich hatte sie nie behandelt. Also sagte ich nur zu ihr, „Kommen Sie her. Ich werde ihnen einige Asanas und etwas pranayama beibringen. Dadurch werden Sie in der Lage sein, sich zu entspannen. Und ich helfe Ihnen mit dem Priester, indem ich für Sie bete.“ Das war alles, was ich sagte.
Ich verstand zu diesem Zeitpunkt, als ich sie „behandelte“, nicht, was ich ihr getan hatte. Ihr Geist war wie Kitt. Er ließ sich so formen, daß er alles annahm, was ein anderer ihr sagte. Ein Verkäufer kam und setzte ihr die Idee in den Kopf, daß sie sich ohne Klimaanlage nicht wohl fühlen würde. Also übernahm sie das. Und dann sagte ein Priester, „Du muß das und das tun und Deine Sünden werden Dir vergeben.“ Also nahm sie das an. Sie ging zu einem Swami, weil sie von dem Priester loskommen wollte. Als ich ihr sagte, daß ich ihr helfen würde, kam ihr Geist unter meinen Einfluß. Ich wußte das bis dahin nicht. Sie hatte also immer noch das Gefühl, daß ich sie kontrolliere. Sie wußte nicht, an wen sie sich sonst wenden sollte. Wenn sie eine andere höhere Autorität gefunden hätte, wäre sie dorthin gegangen.
In dem Augenblick, wo ich ihren geistigen Zustand erkannte, wußte ich, wie ich sie erreichen konnte. Ich sagte einfach, „Von diesem Augenblick an nehme ich meine ganze Behandlung wieder zurück.“
Sie war so glücklich. Von dieser Zeit an hatte sie keine Probleme mehr mit schlaflosen Nächten und dem Priester, und auch nicht mehr mit mir.

Aus: “The Yogi”, Biography of Swami Vishnu Devananda von Gopala Krishna

Informationen über die Ausbildung zum Yoga-Lehrer gibt es hier.

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Donnerstag, November 13th, 2008

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