Posts Tagged ‘Mantra’

Gegenwärtigkeit

Mittwoch, April 22nd, 2009

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Swamiji ermutigte jeden zu beten, ob er nun einer bestimmten Religion angehörte oder nicht. Gebete waren ein regelmäßiger, täglicher Bestandteil bei jedem Satsang, auch vor und nach jeder Yogastunde.

Eines Tages, gerade als wir im Auto durch den Eingang des Ashrams fuhren, erschien Swamiji auf dem Weg. Wir hielten an, um uns zu verabschieden. Er wies uns an, das Om Trayambakam Mantra jedesmal dreimal zu singen, wenn wir den Wagen starteten. Dieses Gebet würde uns auf unserer Reise beschützen. Natürlich beteten wir sofort mit ihm zusammen und fuhren dann los.

Als ich später über diese Situation nachdachte, erkannte ich, daß Swamiji uns mehr als eine Ebene gelehrt hatte. Oberflächlich gesehen glaubte er aufrichtig daran, daß das Sprechen des Gebetes vor der Abreise uns beschützen würde. Auf einer subtileren Ebene aber half er uns, immer an Gott zu denken. Er nahm eine weltliche, alltägliche Handlung wie das Starten eines Autos und machte daraus etwas Spirituelles.

Swamiji betonte immer, wie wichtig es sei, sich unaufhörlich an Gott zu erinnern und immer zu versuchen, Gott im Geist zu bewahren. Indem er eine einfache körperliche Aktion wie das Starten eines Autos mit der Erinnerung an Gott verband, half er uns, den Geist zu disziplinieren. Anstatt einfach in den Wagen zu springen und loszudüsen, sollten wir uns regelmäßig einige Augenblicke Zeit nehmen und nachdenken.

Die Aktion, die er auswählte, um sie mit den Gedanken zu verbinden, war nicht so wichtig. Was er wirklich bei uns erreichen wollte, war ein regelmäßiges Innehalten und Erinnern an Gott. Es kann alles sein, was wir normalerweise tun, mit dem Bus fahren, den Herd anschalten oder sogar die Toilettenspülung betätigen. Jede Aktion kann ein spiritueller Akt werden. Alles, was Du tun mußt, ist Dich an Gott zu erinnern, wenn Du etwas tust.

Gopala Krishna

Om Tryambakam gesungen von Swami Vishnu-devananda

Montag, April 6th, 2009

Swami Vishnu

Swami Vishnu-devananda singt das große Heil-und Segensspendende Mantra “Om Tryambakam”, für alle Wesen. Mit seinem besonderen Charisma und Herzenswärme, die er allen Lebewesen entgegenbrachte war der Yoga Meister in der Tierwelt sehr beliebt. Nähere Informationen über Swami Vishnu:

icon for podpress Om Tryambakam - Mantra-Singen mit Swami Vishnu-Devananda [1:14m]: Hide Player | Play in Popup | Download

Joan Dobbie berichtet über ihre Mantraeinweihung

Samstag, Januar 31st, 2009

Morgen würde Swami Vishnu 50 Jahre alt werden. Es war ein großes Fest und ein Dinner geplant. Heute wollte er Mantras verteilen und ich sollte meins bekommen. Wir standen zitternd in einer langen Schlange, knietief im Schnee. Wir fasteten seit dem vorigen Tag. Ich war hungrig, mir war kalt und ich war nörgelig. Die meisten hielten Früchte in den Händen, Geschenke für Swamiji, aber ich hatte nur eine kleine Plastiktüte mit klumpigen Keksen, die meine Kinder gebacken hatten. Ich wollte ihm ein bedeutungsvolles Geschenk geben, ein Geschenk, das von Herzen kam. Und ich vermißte meine Kinder. Phil, mein Lebenspartner und Yogalehrer, stand mit mir in der Schlange. Er erzählte mir, wie wunderbar es sein würde, wenn ich mein Mantra bekäme und daß etwas Magisches geschehen würde. Wie erhaben ich mich fühlen würde, wie glücklich. Ich war immer zur Hälfte Zynikerin und zur Hälfte Gläubige gewesen. Eine Hälfte von mir glaubte, daß dieser ganze Mantrakram lächerlich war. Die andere Hälfte war aufgeregt, hoffnungsvoll und ein bißchen ängstlich. Phil zeigte mir eine Liste von Mantras in einer Yogabroschüre. Es gab ein bestimmtes Mantra, das mich anzog, aber Phil meinte, ein anderes sei besser. Ich wußte nicht, welches ich wählen sollte. Die Schlange wurde kleiner und kleiner, und ich konnte mich einfach nicht entscheiden. Dann war ich alleine mit Swamiji. Er fragte mich, für welches Mantra ich mich entschieden hätte. Ich sagte es ihm. Er gab mir ein Zeichen, mich hinzuknien. Er wiederholte das Mantra, legte seine Hände auf meinen Kopf und das Mantra wurde lebendig, setzte sich in mein Herz und begann, für sich selbst zu sprechen. Der Klang machte mich ganz krank. Ich drückte ihm die Kekse in die Hand und schwankte aus dem Raum, mir war übel und schwindlig. „Wie war es?“ fragte Phil und lächelte sein weites, einladenes Lächeln. Ich konnte noch nicht einmal antworten. An diesem Abend konnte ich nicht essen. Ich konnte nicht mit Phil die Nacht verbringen. Die ganze Nacht kauerte ich im Baderaum, ich schluchzte und mußte mich übergeben. Das Mantra war wie eine Krankheit, wie eine unerwartete Schwangerschaft. Es hatte sich in meiner Brust festgesetzt., ein fetter, schwarzer Klumpen in meinem Herzen und es hörte nicht auf, für sich selbst zu sprechen. Der Morgen kam, Silvestertag, und dann der Zeitpunkt für Swamijis Geburtstagsfest. Der Speisesaal war voll mit Menschen aus der ganzen Welt, die in allen Sprachen dieser Welt lächelten. Wir knieten oder saßen auf Kissen am dem überaus langen Essenstisch. Swamiji saß am Kopfende des Tisches, alle lächelten. Nur ich lächelte nicht. Mir war so schlecht, daß ich kaum atmen konnte. Ich konnte noch nicht einmal mein Essen probieren. Dann war es so, als würde ich mir selber zuschauen, wie ich aufstand, den Tisch entlang taumelte, über die Arme der Menschen, über ihre Köpfe, ihre Kinder hinweg, „Entschuldigung, Entschuldigung, Entschuldigung..“ Bis ich am Kopfende neben Swamiji angelangt war. „Bitte,“ flehte ich, „Ich muß Sie sehen.“ Er sagte mir, ich solle gegen zwei Uhr in sein Häuschen kommen. Um zwei Uhr war ich dort. Er hatte noch andere Gäste, eine Familie aus Indien, Mutter, Vater und Sohn. Ich erinnere mich an folgendes: Als ich zu Swamijis Tür kam, sagte er zu dem Jungen, daß sein Name auf Sanskrit „Unterscheidungsvermögen“ hieße und daß das ein sehr bedeutender Name sei. Er sollte über seine Bedeutung nachdenken. Als er sprach, ging Swamiji im Raum herum und servierte von einem kleinen Tablett die Kekse, die meine Kinder gebacken hatten. Die Gäste aßen die Kekse und sagten ihm, wie gut sie seien. Dann gingen die Gäste und ich war allein mit ihm. „Und?“, fragte er mich. „Es ist das Mantra,“ stammelte ich. „Ich habe das falsche Mantra ausgesucht. Bitte, ich brauche ein neues Mantra.“ Swamiji lachte in sich hinein. „Du brauchst kein neues Mantra,“ sagte er. „Das Mantra hat kein Problem. Du hast ein Problem. Komm hierher.“ Also kam ich näher und er ließ mich vor sich niederknien. Dann murmelte er einige Worte in Sanskrit und legte seine Hände auf meinen Kopf. Als er das tat, gingen durch meinen Körper kraftvolle Wellen, durch mein ganzes Sein. Als ich aufstand, war mir schwindlig vor Glück. Eigentlich hatte sich nichts verändert. Das Mantra war noch da, stärker als jemals zuvor. Es wiederholte und wiederholte sich in meinem Herzen, aber anstatt wie ein Parasit fühlte es sich warm an, wie Liebe, die in mir pulsierte. Später traf ich Phil auf dem Weg zum Krishnatempel und zeigte ihm ein riesiges Lächeln. „Siehst Du?“ sagte er zu mir. Das Mantra hörte nie auf und verließ mich nie. Heute, fünfzehn Jahre später, fast ein Jahrzehnt, seitdem ich Phil das letzte Mal gesehen hatte, fünf Jahre nach dem Tod meines Vaters, ein Jahr nach dem Wegggang meines jüngsten Kindes, sechs Monate nach dem Tod Swamijis, ist es das Einzige, worauf ich mich verlassen kann. Joan Dobbie Eugene, Oregon Aus: “The Yogi”, Biography of Swami Vishnu Devananda von Gopala Krishna Informationen über die Ausbildung zum Yoga-Lehrer gibt es hier.

Mantraeinweihung in Century City

Donnerstag, Januar 29th, 2009

In den frühen 80er Jahren hatte ich in Century City in Kalifornien mein eigenes Büro, welches auf Betriebsrecht spezialisiert war. Der Streß und die Frustration begann mich langsam umzubringen, ich wurde ein nervöses Wrack. Mir war klar, daß ich was tun mußte.
Nach dem Rat von Freunden und Bekannten begann ich im Sivananda Yogazentrum auf dem Sunset Boulevard mit Hatha Yoga. Es ging mir sofort besser und ich wußte, daß ich „nach Hause“ gekommen war.
Kurz nachdem ich begonnen hatte, ins Zentrum zu gehen, wurde Swami Vishnus Besuch angekündigt, bei dem er einen Vortrag halten wollte. Ich beschloß, mir anzuschauen, worum es ging und ging zu dem Vortrag. Nachdem er geendet hatte, wollte Swamiji allen, die gerne bleiben wollten, eine Mantraeinweihung geben. „Waum nicht?“ dachte ich. „Vielleicht eine andere interessante Erfahrung, aber bestimmt etwas, was sich erheblich von der Juristerei unterscheidet.“
Alle Personen, die nach Swamijis Vortrag blieben, suchten sich ihr Mantra aus und wurden in Gruppen eingeteilt. Swamiji arbeitete mit jeder Gruppe getrennt und übte mit ihnen die exakten Worte der Mantras, bis sie korrekt ausgesprochen wurden, so schien es jedenfalls.
Dann kam die Lakshmigruppe dran, die ich ausgesucht hatte. Wir saßen auf dem Boden in der Mitte des Meditationsraums um Swamiji herum und wiederholten mit ihm solange unser Mantra, bis wir es alle richtig konnten. Es war auf einer gewissen Ebene, die ich nicht verstand, total elektrisierend. Es war einschüchternd, in Swamijis Augen zu sehen, auch nur den kleinsten Kontakt mit ihm aufzunehmen. Es gab dort soviel Energie und Kraft. Es war alles so neu und unbekannt.
Nachdem jeder in der Gruppe es genau verstanden hatte (oder aussprach, oder es fühlte oder was auch immer, wer wußte schon, auf wie vielen Ebenen Swamiji lehrte?), schickte Swamiji uns in eine Ecke, um das Mantra 108mal zu wiederholen. Als ich mein neues Mantra wiederholte, wußte ich, daß etwas anders war, aber es war mir unmöglich, es zu benennen.
In dieser Nacht schlief ich nicht eine einzige Minute. Ich schien zu vibrieren (ich meine es wörtlich, es war wie ein Prickeln) mit einer Art seltsamen, neuen Energie. Es war nicht unheimlich oder beängstigend. Als die Sonne endlich aufging, ging ich zur Arbeit, überhaupt nicht müde oder erschöpft, sondern angefüllt mit etwas Aufregendem, einer Schwingung und einer Energie, die so verschieden von der zermürbenen Energie meiner Rechtspraxis war, daß in mir ein neues völlig unbekanntes Gefühl von Freude und Hoffnung aufstieg. Es war der Anfang einer grundsätzlichen Änderung meines Lebens.

Larry Allman
Los Angeles, California

In einem Sommer im Yogacamp in Val Morin entschloß ich mich, Swami Vishnu über ein Mantra zu befragen, was ich benutzte. Einige Jahre zuvor hatte ich einen anderen Guru, aber ich hatte mit ihm gebrochen. Obwohl ich mittlerweile ganz mit Swamiji und der Sivananda Yogagemeinschaft verbunden war, benutzte ich immer noch das Mantra, was mir mein erster Lehrer gegeben hatte.
Swamiji schlug mir vor, ein neues Mantra auszuwählen. Ich erwägte eine Anzahl von Mantras, bis schließlich zwei in die nähere Auswahl kamen. Da ich nicht in der Lage war, mich zu entscheiden, ging ich zu Swamiji. Er stellte mir einige Fragen und weil ich ein Yogalehrer war, sagte Swamiji mir, welches der beiden ich benutzen sollte und daß er mich dann einweihen wollte.
Zur verabredeten Zeit wurde ich in Swamijis Haus geführt und in seinen eigenen Meditationsraum gebracht. Was für eine Überraschung und welche Ehre! Ich trat ein und überreichte Swamiji die Blumen und die Früche, die ich mitgebracht hatte. Er sagte mir, daß ich nicht ihm, sondern Gott und Swami Sivananda diese Geschenke darbringen sollte. Ich war beeindruckt von diesem Unterschied zwischen Swamiji, der nichts wollte, nicht einmal die symbolischen Früchte und Blumen, und meinem ersten spirituellen Lehrer, der 350$ für die Mantraeinweihung einkassiert hatte.
Ich stellte die Sachen auf den Altar und setzte mich Swamiji gegenüber. Was dann passierte, ist wahrhaftig nicht zu beschreiben. Mein Körper löste sich auf. Mein Geist schien sich unendlich auszuweiten. Mein Bewußtsein veränderte sich und anstatt Formen und Farben wahrzunehmen, wurde ich mir reiner Erkenntnis bewußt. Diese Erkenntnis war nicht angesammelt wie im täglichen Leben. Sie war einfach da, zeigte sich mir ganz und strahlend. Dem gewöhnlichen Beobachter würde das Ganze so erscheinen, als würde Swamiji einfach das Mantra rezitieren und mich dann bitten, es zu wiederholen, erst mit ihm und dann allein. Das passierte zwar, aber was eigentlich geschah, war, daß Swamiji seine Kraft benutzte, meinen Geist und meine Energie zu nehmen, emporzuheben und zu formen und sie zur höchstmöglichen Ebene zu führen. Ich wurde in die volle Kraft des Mantras eingeführt , versank darin und verankerte sie in meiner Psyche. Das war eine wahre transzendentale Erfahrung und zwar eine, nach der ich gesucht hatte.
Dann ließ Swamiji diese Kraft gehen und meine Vision begann zu verblassen, weil ich nicht die Fähigkeit hatte, dieses Reich der reinen Wahrheit zu halten. Ich fühlte einen Stich des Bedauerns, daß diese Erfahrung wieder verschwand und für einen Moment dachte ich, ich würde alles verlieren. Dann erkannte ich, daß ich nichts verloren hatte. Swamiji hatte die Kraft des Mantras in mir aktiviert. Meine Aufgabe war es, das Mantra oft genug zu wiederholen, so daß mein Geist in diesen Zustand zurückging, und mir die Kraft des Mantras direkt zugänglich zu machen, dieses Mal durch meine eigenen Bemühungen.
Swamiji hatte mich in die Kraft und das Geheimnis des Mantras eingeweiht. Er gab mir das Werkzeug und das Zutrauen, diese Kraft und dieses Geheimnis direkt zu erleben. Er gab mir auch Vertrauen. Durch diese Einweihung hatte Swamiji mir die eigentliche Wahrheit der Vedantalehre gezeigt. Alle Zweifel waren ausgeräumt.

Shankara
Ottawa, ON, Canada

Aus: “The Yogi”, Biography of Swami Vishnu Devananda von Gopala Krishna

Informationen über die Ausbildung zum Yoga-Lehrer gibt es hier.

Yogaretreat in Nassau

Dienstag, Januar 27th, 2009

Swamiji gab jedem eine Mantraeinweihung, der ihn darum bat. Es gibt keinen Nachweis darüber, wie viele Menschen er persönlich eingeweiht hat, aber es müssen Tausende sein. Er glaubte daran, daß Mantraeinweihung der notwendige erste Schritt zur Gottesverwirklichung war und er war stets gewillt, jedem zu helfen, der diesen ersten Schritt gehen wollte. Zusammen mit der Mantraeinweihung gab er Dir auch einen spirituellen Namen, wenn Du es wolltest. Dieser Name war der Name einer Hindugottheit, ein Aspekt Gottes, der normalerweise in Bezug zu Deinem Mantra stand. Dementsprechend sollte man leben. Wenn Dein Name ein Name für Gott war, kamst Du Gott einfach näher. Jedesmal wenn Du eine andere Person in der Gemeinschaft mit seinem Namen ansprachst, sprachst Du zu Gott. Auf diese Weise ermutigte Swamiji uns, Gott in uns und jedem anderen zu sehen.
Mantraeinweihung hatte auf manche Menschen einen tiefen Effekt. Es war ein symbolischer Übergang von einem Leben zum anderen, von einem weltlichen zu einem spirituellen Leben.

“Es war März 1978 im Yogaretreat in Nassau. Unsere Lehrerausbildung ging zu Ende und es wurde angekündigt, daß Swamiji für interessierte Schüler Mantraeinweihungen geben würde. Ich beschloß, mich daran nicht zu beteiligen, da ich im Laufe des Monats gelernt hatte, daß im direkten Kontakt mit Swamiji die Ereignisse oft eine andere Wendung nahmen, als ich vorher angenommen hatte. Der Kurs hatte mir bereits eine ungeheure Menge zum Grübeln mitgegeben und ich war nicht soweit, hier noch tiefer zu gehen.
Die Mantraeinweihung kam und ging vorüber und dann kam der Nachmittag, an dem Swamiji nach Indien abreisen wollte. Wir hatten ein wenig freie Zeit. Ich hatte beschlossen, ein wenig zu lesen und mich zu sonnen und setzte mich in Badekleidung und Shorts auf die Terrasse, gegen die untere Wand des Tempels gelehnt.
Einige ganz in weiß gekleidete Personen, die Früchte und Blumen trugen, kamen herein und setzten sich im Tempel hinter mich auf den Boden. Einige Minuten später kam Swamiji herein und fing an zu beten. Ich vermutete, daß diese Zeremonie etwas mit seiner Abreise zu tun hatte und fragte einen der Mitarbeiter, der gerade vorbeikam, was es bedeutete.
Er erklärte mir, daß Swamiji noch einmal Mantraeinweihung gab und zwar für die Schüler, die das erste Mal nicht dabei sein konnten oder erst später sich dazu entschlossen hatten. Swamiji würde sofort danach zum Flughafen fahren, in zwanzig Minuten. Ich dachte, „Gut. Nun kann ich es selbst sehen und dann entscheiden, ob ich es später selbst machen möchte.“
Also drehte ich mich um und schaute über die Wand, um Swamijis Gebete zu hören. Dann kamen die ersten beiden Aspiranten nach vorne und setzten sich direkt zu seinen Füßen. Er begann mit der Wiederholung der ausgewählten Mantras, Om Namah Shivaya.
Mein Geist war von der ersten Sekunde an davon erfaßt. Mein Atem ging im Rhythmus mit und es schien, als ob ich es gleichzeitig innerhalb und außerhalb meines Kopfes hören würde, in einer sehr kraftvollen und konkreten Weise. Obwohl ich während des ganzen Kurses im meiner Meditation das OM benutzt und mir kein Mantra ausgesucht hatte, dachte ich nun, „O.k., das muß mein Mantra sein.“
Und dann, eine Sekunde später, „Und das muß meine Mantraeinweihung sein!“
Obwohl Swamiji weiterhin verschiedene andere Schüler in verschiedene andere Mantras einweihte, hörte ich immer nur fortwährend Om Namah Shivaya. Bevor ich realisierte, daß alles vorüber war, stand Swamiji plötzlich auf und verließ den Tempel durch eine hölzerne Tür, die nur einige Zentimeter von der Stelle entfernt war, wo ich in meiner Badehose saß, an die Wand gelehnt. Er hielt eine Sekunde inne, sah mich direkt an und lächelte. Ich muß völlig verblüfft ausgesehen haben.
Fünf Minuten später kam eine große Menschenmenge auf die Terrasse, um Swamiji zu verabschieden. Ich ging zu meinem Zelt zurück, machte den Reißverschluß bis oben hin zu und saß einfach nur da.”

Madalasa
Ottawa, Ontario, Canada

Aus: “The Yogi”, Biography of Swami Vishnu Devananda von Gopala Krishna

Informationen über die Ausbildung zum Yoga-Lehrer gibt es hier.

Mantraeinweihung oder Sinn eines Mantras

Donnerstag, Januar 15th, 2009

Die Lebensphilosophie von Swami Vishnu-devananda wurde in allem offenbar, was er tat. Er glaubte, lebte und lehrte, daß ein einziger Mensch eine wesentliche Bedeutung im Leben von anderen haben konnte. Weil er ein Glied in der alten Kette des Yoga war, gab er auch die große Macht der Yogaeinweihung weiter. Swamiji sprach oft darüber.

Wörtlich heißt Einweihung „Anzünden“. Wenn Du ein Feuer anzündest, wie fängst Du es an? Du beginnst mit kleinen, schmalen Zweigen und Papierschnipseln, dann zündest Du die Zweige an, fügst dann langsam größere Holzscheite dazu und hast bald ein großes Feuer! Aber wieviel Feuer brauchst Du für den Anfang? Nur ein kleines Streichholz, oder nicht? Ein kleines Streichholz kann diese versteckte Energie im Feuerholz anzünden. Daher kommt das Feuer. Wir sind alle nichts weiteres als schlafende Energie. Wie bei dem Feuerholz ist Energie vorhanden, aber es ist schlafende Energie. Das Holz, das wir ins Feuer geben, wird ein Teil des Feuers und steigert die Energie. Das ist das ganze Geheimnis der Einweihung. Einweihung bedeutet, das Mantra als einen Weg zu nutzen, das Herz zu erleuchten oder anzuzünden.
Schon bevor die Erde geboren war, gab es die Mantraenergie in einem bestimmten Zustand. Newton hat die Schwerkraft nicht erschaffen. Er hat die Existenz einer Energie entdeckt, die Schwerkraft genannt wurde. Es war nichts Neues, was Newton entdeckt hat. Auch Edison hat die Elektrizität nicht erschaffen. Elektrizität war bereits vorhanden. Edison entdeckte die Existenz einer bestimmten Energie, die Elektrizität genannt wird. In gleicher Weise hat die mantrische Energie existiert, sogar vor der Schöpfung.
Alles ist in einem Zustand der Schwingung, alles ist eine Welle aus Energie. Dein Körper schwingt auch auf einer bestimmten Wellenlänge. Du lernst, Dich auf eine bestimmte Wellenlänge einzustimmen, um eine bestimmte Energie, Stärke oder Kraft zu bekommen. Schließlich wird sich der Geist darauf einstimmen. Zu diesem Zeitpunkt hast Du kosmisches Bewußtsein oder bist in Meditation. Das ist die Formel des Geheimnises.
Jedes Individuum braucht ein Mantra, das zu seinem besonderen Geist paßt. Aber wir können keine vier Billionen Mantras haben. Wir kochen ja auch nicht für vier Billionen Menschen vier Billionen unterschiedliche Mahlzeiten.
Was für eine Art Nahrung haben wir? Manche Nahrung mögen wir lieber als andere, oder? Was essen wir zum Frühstück? Müsli, Früchte, Brot und Butter, Joghurt. Manche von Euch mögen mehr Müsli, manche nehmen mehr Brot und mehr Butter, manche mehr Joghurt, oder? Obwohl wir alle das gleiche Essen bekommen, mögen wir das eine oder andere eben lieber. Aber aus welchem Grund? Um unseren Körper zu ernähren, essen wir Müsli, immer mehr.
Das Gleiche ist mit den Mantras. Es gibt kein über- oder untergeordnetes Mantra. Alle Mantras sind gleichwertig und haben die gleiche Wirkung. Genau wie das Feuer, jedes Feuer brennt. Natürlich kann manches Holz mehr brennen, wenn es nicht naß ist. Aber selbst das nasse Holz wird brennen.
In Indien wissen wir, welches Mantra zu welchem individuellen Geist paßt, weil wir die Gottheiten kennen. Jeder Name hat eine Form, jede Form hat einen Namen. Wir können nicht jedes Wort als ein Mantra nutzen, die Form des Wortes wird in Deinem Geist widergespiegelt. Bezogen auf die Yogapsychologie übernimmt der Geist die Form des Objekts, an das Du denkst oder über das Du meditierst. Wenn Du an eine Orange denkst, übernimmt Dein Geist die Form der Orange, um sich die Orange vorzustellen. Das ist Gesetz, daran mußt Du Dich deutlich erinnern. Wenn ich also Orange, Orange, Orange denke, übernimmt der Geist die Form der Orange. Nur dann ist Sichtweite und Wahrnehmung möglich. Wenn es keine Form der Orange gibt, auch wenn Du wiederholst „Orange, Orange, Orange, Orange, Orange, Orange, Orange“, wenn es keine Form gibt, hat es keinen Einfluß auf den Geist. Der Geist weiß nicht, was es ist, es ist nur ein Wort.
Auf gleiche Weise ist nicht nur die Form allein ausreichend. Wenn Du nur die Form visualisierst, ohne den Namen der Orange, hat das keinen Effekt auf den Geist. Du brauchst Name und Form. Wenn Du das Feuer sehen möchtest, aber es gibt in Deinem Geist keine Form des Feuers, kannst Du „Feuer, Feuer“ wiederholen. Dann kannst Du immer noch nicht ans Feuer denken. Name und Form gehören zusammen.
Wenn das nicht so wäre, könntest Du jedes Wort zur Meditation benutzen. Du kannst wiederholen „Blume, Blume, Blume, Blume, Blume, Blume, Blume“, aber Dein Körper und Geist kann durch eine Blume nicht emporgehoben werden, durch die Energie oder die Ausstrahlung der Blume. Die Wellenlänge der Blume und das Objekt Blume hat keinen dauernden Einfluß auf den Geist. Nur spirituelle Wörter können Dich erheben. Diese Wörter werden spirituelle Mantras genannt.
Das Höchste Wesen ist eins und wird OM genannt. Das höchste Mantra ist OM: A-U-M. Alle anderen Mantras sind aus diesem OM entstanden :A-U-M. Jedes Mantra, das wir sprechen und einfach jede Sprache ist in dieser einen kosmischen Silbe OM versteckt. Die Bedeutung dieser Silbe OM ist für den durchschnittlichen Geist sehr schwer zu verstehen. Aus diesem Grunde weihen wir sehr selten jemanden in OM ein, weil es das höchste Mantra ist. Die Menschen haben nicht den höchsten subtilen Intellekt, den man für die Meditation über eine abstrakte Form wie OM benötigt, dennoch kannst Du über OM meditieren, wenn Du es möchtest. Es schadet nicht, weil es abstrakt ist. Alle anderen Mantras sind konkret, sie haben eine spezielle Form oder einen Namen.
Bist Du ein Krishnatyp, ein Ramatyp, ein  Shivatyp oder ein Devityp? Das sind die grundlegenden Persönlichkeitstypen.
Bist Du ein Familienmensch oder ein Hausherr, denkst Du an Ehefrau oder Ehemann, Kinder, eine nette, sichere, gesunde Familie und an den Zusammenhalt einer Familie? Du möchtest Frieden in der Familie und eine wahre Verbindung zu Deinem Ehegatten, eine spirituelle Verbindung. Du denkst, daß Kinder ihre Eltern respektieren sollten. Wenn das das Leben ist, das Dich anzieht, dann hast Du die Persönlichkeit von Rama. Rama ist die Verkörperung dieses Charakters, er ist die Verkörperung des vollkommenen Ehemanns, vollkommenen Kindes, des vollkommenen Gottes, des vollkommenen Zerstörers der Dämonen und des Begründers von Gesetz und Ordnung. Er ist vollkommen in allem, er ist perfekt. Er hatte während seines Lebens nur eine Frau. In seinem ganzen Leben hat noch nicht einmal nach einer anderen Frau geschaut. Er hatte nur diese eine Frau, keine andere, das war seine Einstellung. Wahre Familienmenschen und solche, die Verantwortung für eine Familie übernehmen, fühlen sich davon angezogen. Wenn Du einen Charakter wie diesen hast, solltest Du über Rama meditieren. Du solltest in ein Rama Mantra eingeweiht werden.
Andere sind eher introvertiert. Sie gehen wie Lord Shiva zum Berg Kailash, für immer in die schneebedeckten Berge, fern von Lärm und Hektik. In den eisigen Höhen lebt und meditiert Lord Shiva. Jeder interessierte Ergebene wird zu ihm kommen, er ist nicht daran interessiert, seinen Anhängern entgegenzugehen. Er ist ebenfalls ein introvertierter Typ. Wenn Du eher diese Einstellung hast, auch wenn Du in einer Familie lebst, ein Hausherr oder ein Geschäftsmann bist, wenn Dein Temperament eher zurückhaltend ist und es Dir sinnlos erscheint, zuviel am aktiven sozialen Leben teilzunehmen und Dich sozialen Dingen zuzuwenden, wenn Du ruhig, entspannt und zurückgezogen leben möchtest, dann solltest Du in ein Shiva Mantra eingeweiht werden.
Die überwiegende Mehrheit der Menschen sind Krishnatypen. Krishna hat alle Eigenschaften eines menschlichen Wesens, von der Kindheit bis zum sehr fortgeschrittenen Alter. In einem Leben spielte er alle Rollen spielen, die wir kennen. Er war ein Staatsmann, ein Lehrer, ein König und ein Spieler. Er hatte die Fähigkeit, alles, was Du Dir vorstellen kannst, durch sich zu zeigen, in einem einzigen Leben. Also mag der Großteil der Menschen dieses besondere Naturell wegen der verschiedenen Charaktere, die Krishna gespielt hat. Wir geben dann das Krishna Mantra, wenn Du solch ein Naturell hast.
Andere sind mehr an der göttlichen Mutter interessiert. Sie fühlen sich mehr zu göttlicher, kreativer Energie und Kraft hingezogen. Sie haben mehr Liebe und Mitgefühl in sich, wie eine universelle Mutter, und sie sind näher an ihrem Herzen. Gott manifestiert sich auch als Mutter, nicht immer nur als Vater. Er hat alle Aspekte, auch die weiblichen. Dann können wir über diesen Aspekt meditieren, indem wir ein Mantra von Durga oder Devi bekommen.
Wenn Du einmal eine Gottheit, ein Mantra und einen guru gewählt hast, ändere es Dein ganzes Leben nicht mehr. Ändere nicht Dein Mantra, Deinen Lehrer oder Deine Gottheit. Das gilt für Dein ganzes Leben. Wenn Du Deine Einweihung erhalten hast, solltest Du Dein Mantra nicht ändern oder Dir ein neues suchen. Das ist nicht gut für Dich. Wenn Du Deinem Lehrer keinen Glauben schenkst, dann nimm von diesem Lehrer kein Mantra an. Versuche einen Lehrer zu finden, an den Du glaubst und dem Du vertraust. Du mußt Deinem Lehrer bestimmte Gefühle entgegenbringen, um den Nutzen einer Einweihung zu erfahren. Nur dann kann der Lehrer das Feuer in Dir entfachen.
Wir vergeben die Mantras nicht aus kommerziellen Gründen. Wir sind nicht daran interessiert, Geld oder etwas anderes von Dir zu nehmen. Es ist ein Brauch aus alten Tagen, daß Schüler dem Lehrer ein Dakshina oder eine Spende zukommen lassen. Das ist eine alte Sitte, und es gibt sie immer noch, da die Lehrer kein Geld oder Einkommen haben. Was die Schüler von Herzen geben, nutzen die Lehrer, um sich selbst oder der Menschheit zu helfen. Die Schüler können alles spenden: Früchte, Blumen, Geld, Blumengirlanden, einfach alles. Was immer sie entbehren können. Sie geben immer alles das, was sie zum Glück des Lehrers und der Organisation beitragen können. Das ist erlaubt.
Aber Du kannst kein Mantra verkaufen oder darum bitten, „Ich möchte das oder das Mantra.“ Diese Bitte darf der Lehrer nicht erfüllen. Das ist gegen alles spirituelles Wachstum. Kein Mantra kann verkauft werden, man kann sich weder eins ausdenken, noch gibt es neue Mantras. Es existieren spezielle Mantras, es gibt keine neuen. Wir können keine neuen erfinden oder jedem Individuum ein anderes geben. Es ist unmöglich, niemand kann so etwas tun und sich spiritueller Guru nennen.
Oft wird gefragt, “Müssen wir unser Mantra geheimhalten?“ Du mußt es geheimhalten, aber das bedeutet, daß Du es nicht einfach jedem erzählst. Wenn ich mein Mantra singe, sage ich nicht jedem, „Ich werde mein Mantra wiederholen!“. Wenn jemand es wissen will, und es gibt einen Grund für diese Neugier, kannst Du es ihm sagen, es schadet nicht, weißt Du. Das ist alles. Das ist das ganze Geheimnis.
Also was machst Du nach der Mantraeinweihung? Die Einweihung allein reicht nicht aus. Einweihung ist wie das Feuer anzünden. Wir benutzen nur ein kleines Stück Holz, um das Feuer anzuzünden, oder? Gut, angenommen, Du entzündest ein Feuer mit einem kleinen Streichholz, aber Du hast kein Holz und Papier zur Hand, was wird passieren? Es wird wieder ausgehen. Dieses Streichholz, die Einweihung, hat dann keinen Wert. Sofort, wenn das Feuer zündelt, mußt Du mehr Papier und mehr Brennstoff dazugeben, damit das Feuer größer und größer wird. Dadurch wird das Feuer riesig. Dann wird es Dir genug Kraft und Energie geben, es wird nicht so leicht ausgehen.
Je öfter Du Dein Mantra wiederholst, desto mehr wird das Feuer wachsen, es wird größer und größer. Dann kommt irgendwann eine bestimmte Ebene, eine sehr hohe Ebene, Du meditierst schon fast auf der transzendentalen Ebene. Auf dieser Ebene betritt Dein Geist automatisch die Meditation. Der Moment, an dem Du mit Om Namah Shivaya beginnst, wird Dein Geist klar und Du meditierst auf einer höheren Ebene. Es gibt keinen Klang in irgendeiner Form, keine gesprochene oder telepathische Form. Nur im transzendentalen Stadium schwingt der Klang. Die Schwingung von Om Namah Shivaya, Om Namah Shivaya setzt sich intensiv immer weiter fort. Die Kraft dieser Energie schwingt jetzt auf einer sehr hohen Ebene, das nennt man Meditation.
Du beginnst wie ein Anfänger, Om Namh Shivaya, Om Namah Shivaya. Du beginnst mit Worten, dann gehst Du über zur mentalen Wiederholung. Mental ist kraftvoller als zu sprechen. Schließlich beendest Du sogar die mentale Wiederholung und betrittst die telepathische Ebene, wo Klang und Name verschmelzen. Dann transzendierst Du das und kommst zum unsichtbaren Energiezustand, wo Du eins wirst mit der Form, über die Du meditierst. Du und Shiva, oder Du und Krishna, ihr werdet ein und dasselbe. Es gibt in diesem Stadium keine Unterscheidung mehr, der Meditierende und die meditierte Form werden eins. Du wirst das Objekt der Meditation, genauso wie Dein Geist die Form der Orange übernimmt, um die Orange zu sehen, so wirst Du Krishna, um Krishna zu sehen, oder Du wirst Shiva. Aber es gibt keine verschiedenen Gottheiten, Shiva unterscheidet sich nicht von Krishna, auch ist Krishna nicht verschieden von Rama oder Rama anders als Devi oder die Göttinnen. Sie sind alle eins. Abhängig von Deinen Beziehungen oder Deinem Charakter ist eins nur einfacher zu erreichen, um darüber zu meditieren.
Wiederhole Dein Mantra nach Deiner Einweihung. Laß es nicht einfach fallen. Meditiere regelmäßig. Hat das jeder verstanden?

Aus: “The Yogi”, Biography of Swami Vishnu Devananda von Gopala Krishna

Informationen über die Ausbildung zum Yoga-Lehrer gibt es hier.

Der ursprüngliche Lehrer

Dienstag, Januar 13th, 2009

Lesung von Sukadev als Inspiration des Tages. Gelesen im Anschluss nach einer Meditation im Haus Yoga Vidya Bad Meinberg.

Hier klicken für weitere Infos zu: Seminare bei Yoga Vidya, Ayurveda, Yogalehrer Ausbildung.

Hier klicken um den Vortrag anzuhören:

Der ursprüngliche Lehrer - mp3-Kurzvortrag mit Sukadev

Om Namah Shivaya Singen mit Sundaram

Mittwoch, Dezember 17th, 2008

Sundaram Geier, beliebter Kirtansänger in den Yoga Vidya Seminarhäusern, im Yoga Center Köln, Yoga Center Mainz und Yoga Center Frankfurt, singt hingebungsvoll das Om Namah Shivaya Mantra zur Verehrung von Shiva. Live-Aufnahme aus dem Satsang im Haus Yoga Vidya Bad Meinberg.
Genieße es und lasse die wunderbaren Klänge auf dich wirken.
Om Shanti, liebe Grüße
Rukmini