Der Yogalehrer muss in den Schüler hineinspüren
Mittwoch, Dezember 29th, 2010Der Yogalehrer muss in den Schüler hineinspüren, dem Teilnehmer sagen worauf es in der Stellung bei der Krankheit ankommt und der Schüler muss selbst spüren was ihm hilft. Es gibt manche Rückenprobleme, da ist tägliche Übung das A und O und bei manchen ist es hilfreicher, wenn die Menschen nur jeden 2. oder 3. Tag die Asanas üben. An den anderen Tagen können dann Tiefenentspannung oder Pranayama geübt. Das ist unterschiedlich. Vom energetischen her gilt natürlich, täglich üben ist gut.
Der nächste Punkt ist: Die eigenen Grenzen kennen und beachten!
Es gibt juristische, fachlich-ethische, emotionale und karmische Grenzen.
Die Ausübung der gewerblichen Heilkunde ist den Ärzten, Heilpraktikern vorbehalten. Wenn jemand kein Geld für etwas verlangt ist es nicht gewerbliche Heilkunde. Ihr dürft auch Kollegen oder Familie konkrete Ratschläge geben ohne in Probleme zu geraten. Wenn ihr ehrenamtlich arbeitet gäbe es auch kein Problem wenn ihr jemanden etwas sagt. Wenn ihr Kurs gebt, dann muss klar sein, die Kursteilnehmer zahlen für den Kurs und nicht für eure Ratschläge. Dann gilt es aber auch keine Diagnose zu stellen. Ihr könnt sagen, für mich könnte das oder das sein, für mich klingt es so und dann anschließend zum Arzt oder Heilpraktiker schicken um es abzuklären. Man kann auch sagen, es könnte das oder das sein und wenn es das wäre, dann könntest du das oder das ausprobieren. Aber keine gesicherte Diagnose geben.
Auch solltet ihr kein Rezeptyoga machen. Man kann sagen bei dem oder dem kann das oder das hilfreich sein. Probier was dir hilft. Oder frage deinen Arzt oder Heilpraktiker ob das oder das bei deinen Problemen hilfreich ist. Dann könnt ihr die Übungen dem Schüler mitnehmen und er kann diese seinem Behandelnden Arzt oder Heilpraktiker zeigen.