Essstörungen
Montag, Februar 28th, 2011Bei Essstörungen ist es zu einem die Unfähigkeit sich zu entspannen, loszulassen, anzunehmen. Das ist Mangel an Mondenergie, ist aber auch durchaus Mangel an Selbstvertrauen und das ist wieder Sonnenenergie. Sie ruhen nicht in der Mitte, was auch wieder wie bei den meisten Essstörungen die Bekämpfung des Bauchbereiches ist. Eigentlich mangelt es auch wieder an beiden Energien. In der Mehrheit der Fälle müssten die Betroffenen lernen in der Mitte zu ruhen – Sonne, sie müssten aber auch lernen sich selbst zu spüren, anzunehmen – Mondenergie und natürlich auch mit sich selbst korrekt umzugehen – Mondenergie. Ich würde dort beide Sachen sehen. Die Sonnenenergie ist leichter zu regenerieren, weil es leichter ist sich auf den Bauch zu konzentrieren. Mit tiefer Bauchatmung ist relativ einfach die Sonnenenergie zu harmonisieren und zu beruhigen. Natürlich kann das so gestört sein, dass die Menschen noch nicht einmal mit dem Bauch atmen können. Jemand hatte es gestern beschrieben, dass jemand bei Essstörungen raus gelaufen ist. Wenn es nicht möglich ist mit der Bauchatmung, gibt es genügend Übungen. Am Ende einer Stunde atmen sie eigentlich alle mit dem Bauch. Es gibt so viel was gemacht wird um den Bauch zu dehnen, zu drücken und auch im Schulterstand wird die Brustatmung sowieso unmöglich gemacht, man kann gar nicht anders als mit dem Bauch zu atmen. Irgendwann öffnet sich das Sonnengeflecht.
Sukadevs Antwort auf eine Frage: Ja es ist schwierig, aber auch nicht schwierig. Es ist schwierig überhaupt mit ihnen zu arbeiten. Vom Hatha Yoga Standpunkt aus braucht es nicht wirklich etwas Neues. Sie können ja körperlich die Asanas normal machen und man muss sie mehr oder weniger dazu bringen und motivieren es zu machen und dann wird das schrittweise zu einem gesunden Spürbewusstsein, zum Annehmen des Körpers führen. Auch hier haben wir relativ viele Menschen die mit Essstörungen hierher kommen und relativ viele haben mir berichtet, dass sie über Yoga gelernt haben, die Essstörungen loszulassen. In den psychosomatischen Kliniken ist fast immer irgendetwas auch dabei, sei es Tai Chi Übungen, Chi Kung Übungen, Yoga Übungen, also solche Yogaübungen, die das sich Selbst spüren und annehmen fördern. Wir können da vielleicht auch noch mal später darauf eingehen.
Jetzt möchte ich gerne über „Ha und Tha“ sprechen. Mein Vortrag ist schon unsystematisch genug, wobei ich im Kopf eine Systematik habe, auf die ich jetzt zurückkommen will.
„Ha“ – Sonne, Sonne spielt immer eine wichtige Rolle und so ist ein Grundsatz bei allem heilenden Yoga: Bringt die Menschen dazu ihr Sonnengeflecht zu spüren und wenn ihr abwandelt, haltet das in eurem Bauch, dass der Bauch wichtig ist und dieser Aspekt nicht vernachlässigt werden sollte. Die Mondenergie wird bei den Asanas stimuliert. Zum einen auch dadurch, dass man Teilnehmer dazu animiert sich auf das Ajna Chakra und das Sahasrara Chakra zu konzentrieren, wird auch dadurch stimuliert, dass man mit der Zunge einiges anstellen kann. Also man kann die Zungenspitze an das Gaumendach legen und man kann die Zungenspitze nach hinten zur Kehle geben, was die Atmung nicht beeinträchtigt. Das sind zwei einfache Weisen wie man die Mondenergie noch aktivieren kann. Wenn man die Zungenspitze nach hinten gibt ist sie gerollt. Ein kleiner Tip – gleichzeitig dabei lächeln. Ansonsten wenn man die Zunge nach hinten gibt und nicht lächelt, sieht das manchmal ein bisschen komisch aus. Und Lächeln ist übrigens auch etwas was die Mondenergie regeneriert, Lächeln an sich. Die Lippen nach oben und eine Mondsichel machen. Ob die Lippen nach unten, was die Mondsichel nach unten ist, auch wirken würden, weiß ich nicht, aber eher so nach oben, das hilft auch.











